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Namibia 2017  

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(@talle)
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18/10/2017 7:33 am  

Test


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(@zamek)
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12/11/2017 8:38 pm  

Wann gehts denn los?


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(@talle)
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16/11/2017 8:09 pm  

Nambia, 16.11. Vorbereitungen

Moin,

die Koffer sind gepackt, die Karten gedruckt, Lufträume und Wegpunkte auf dem Navi, so langsam wird es ernst.

Morgen Mittag starten Arno, HGP und ich mit dem Auto nach Frankfurt, um 20:oo Uhr weiter  mit einem A 330 der Air Namibia nach Windhoek.   Ankunft Samstag morgens gegen 7:00 Uhr, dann noch ca. 3 Autostunden nach Pokweni  .

Ich werde mit kleinen Tagesberichten wieder versuchen Euch auf dem Laufenden zu halten.    

Grüße Chris                                                    


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(@talle)
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18/11/2017 5:45 pm  

Pokweni 18.11. Anreise

Moin,

wir sind gut in Pokweni angekommen. Besser gesagt, Arno und ich.

Nach einer spannenden Autofahrt nach Frankfurt (Staus), waren wir noch pünktlich am Checkin, wo der nette Mitarbeiter feststellte, dass der Pass von HG weniger als 6 Monate über das Rückflugdatum hinaus gültig war. Keine Chance ! (es fehlten 5 Tage)

Also sind Arno und ich alleine geflogen. Flug, Essen und Rotwein gut, sodass wir heute morgen ausgeruht in Windhoek angekommen sind.

Die 150 km, erst Asphalt (50 km) und dann Gravelroad (Schotterpiste 100km), haben wir in 2 Stunden erledigt, sodass wir pünktlich auf der Farm angekommen sind und von der Farmers Frau mit Kaffee und Sandwich begrüßt wurden .

Wir haben es langsam angehen lassen. Zimmer bezogen, auf den Platz rausgefahren (der Nimbus muss noch aufgerüstet werden), Siesta am Pool und warten jetzt auf das lecker Abendessen.

Achja HGP

Er ist gestern Abend zurück nach Norddeutschland, hat einen vorläufigen Reisepass besorgt, ist jetzt schon wieder in Frankfurt und fliegt um 20:10 Uhr local.

Wir Beiden fahren um 6:00 Uhr nach Windhoek und holen ihn ab !

Alles wird gut !!


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(@talle)
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20/11/2017 6:04 am  

Pokweni, 20.11. „Anreise Teil 2 und Eingewöhnung“

 

Moin,

 

HGP ist gestern (19.11) gut angekommen. Wir hatten Glück , dass ein anderer Fliegerkamerad angereist ist, HG konnte mitfahren, sodass Arno und ich nicht nach Windhoek fahren mussten.

 

Wir haben aber nicht faul auf HG gewartet, sondern waren schon sehr früh am Platz, um den Nimbus 4 „ET“ aufzurüsten der noch im Container war. Solche körperlich schweren Tätigkeiten kann man nur am frühen Morgen machen, da die Tagestemperaturen doch etwas anders sind.

Nachdem der Flieger zusammengesteckt war, sind wir zum Frühstück auf die Farm, anschließend weiter an den Fliegern gebastelt, da die ASH25EB „FB“auch noch nicht geflogen war, gabe es jede Menge zu tun.

 

Um eine Vorstellung zu haben: Unsere „kleine“ Farm (ca 5.000 ha !) liegt Luftlinie ca 3 km vom Flugplatz entfernt. Der Platz selber ist eine „Pfanne“ aus festen Lehm/Ton mit den Ausmaßen von ca. 500 x 100 mtr. (Bei Google mal „Pokweni Namibia eingeben). Wir starten quer zur Pfanne, da sich eine ca. 2 km Sandbahn anschließt.

 

Gegen 12:00 Uhr (wir sind eine Stunde weiter) wieder zur Farm um HG zu begrüßen. Wir haben mit ihm erstmal in Ruhe Kaffee getrunken, er mußte nach seine Odysee erstmal ankommen !

Danach wieder zum Platz, es gab immer noch viel zu tun, Reinigen, Abkleben, Systeme checken,

tanken (hat nicht geklappt, Tankcontainer zu und Alle in der Luft).

 

Da die Basis der Blauthermik auf 5.000 mtr MSL (die Kalahari liegt auf ca. 1200 mtr) vorhergesagt war, wollten Arno und ich auf jeden Fall einen Werkstattflug machen.

Wir hatten noch 12 ltr im Tank und sind um 16:00 sind wir dann endlich in die Luft gekommen.

Es ging sehr mühsam los, wir sind fast wieder abgesoffen, die „FB“ ist mit 28 mtr Spannweite keine DG 600 und deutlich träger als Alles was ich sonst kenn (aber gleitet !)

Als wir gestartet sind, konnten wir etwas westlich Wolken sehen, an denen wir sehr schnell dran waren.

Jetzt ging es los: Steigwerte jenseits 5 mtr, ruck zuck über 3.000 mtr, Sauerstoff angelegt und unter einer Aufreihung Richtung Süden fast nur geradeaus erst auf 5.000 mtr. und dann auf 5.700 mtr !, eine Höhe, die ich in einem Segelfugzeug noch nicht erreicht habe.

Es war aber dermaßen Archkalt, zumal es in der FB extrem zieht, dass wir uns auf den Rückweg gemacht haben. Wir waren bei Kilometer 165 südlich von Pokweni (an Marienthal vorbei) und brauchten nur geradeaus (180 IAS / 220 TAS) im Endanflug und sind immer noch mit 1.000 am Platz angekommen (Irre).

Wir sind püntklich gelandet, SS ca. 19:15 / 19:30 dunkel !) (HG hat Bilder von der Ldg gemacht)

Flieger fertig gemacht, zur Farm Bier after mission, mit den Loggern gekämpft, Abendessen, mit den Loggern weitergekämpft (Flug ist drin 375 km auf einen kaputten Nachmittag), noch ein bier after mission und dann rechtzeitig in Bett.

Heute soll es gut werden.

 

Grüße von Arno, HGP und Chris


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(@lsvweb)
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20/11/2017 7:04 am  

OLC Flight information - 19.11.2017

Bild:Namibia.jpg

Bearbeitet:vor 3 Wochen 

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(@talle)
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21/11/2017 8:43 am  

Pokweni, 21.11. Erste Flüge

Moin,

Gestern (20.11.) haben wir unsere ersten größeren Flüge gemacht. Arno und HG in der ASH25EB28 „FB“ und ich mit dem Nimbus 4M „ET“ gemacht. Da es für uns die ersten Flüge mit den Fliegern waren, haben wir es ruhig angehen lassen und uns nicht von der üblichen Hektik von „Überlandflugpiloten“ anstecken lassen. Wir mussten uns noch mit den Systemen vertraut machen, Sitzprobe machen, unser eigenes Equipment unterbringen etc..

Als die Vorbereitungen fertig waren, wurden die Flieger an den Start gebracht und es konnte losgehen. HG und Arno mussten nochmal die Schirme tauschen, sodass ich als erster gestartet bin. Im Vergleich zu dem Schlachtschiff „FB“ ist „ET“ mit seinen 26,40 mtr geradezu eine „Gazelle“. Der Start klappte ausgezeichnet und dass Wetter war schon gut entwickelt (Kumulanten). Ich hatte gleich einen guten Bart, der bis 3.500 mtr und nach verlagern auf 4.400 mtr ging. Von hier oben habe ich den Start der FB verfolgt, es machte aber keinen Sinn zu warten, sodaß ich schon mal langsam Richtung Südost abgeflogen bin.

Unser Ziel war „Mata Mata“ das Dreiländereck Namibia, Botswana, Südafrika ca. 320 km von Pokweni entfernt. Der Wind schob gewaltig und die Basis stieg auf über 5.000 mtr., sodass wir super vorankamen. Der Schnitte stieg auf über 150 und wir waren ziemlich euphorisch. Ich habe dann um 60 Kilometer verlängert und bin bei Kilometer 380 umgedreht. Ganz schön weit weg !

Wir haben überlegt, ob wir jetzt mit Nordkurs entlang der botswanischen Grenze nach Norden fliegen, haben uns aber aufgrund des starken Winden (in der Höhe über 40 km/h) für den direkten Heimweg entschieden. Erst lief es gut, obwohl der Schnitt aufgrund des Windes deutlich geringer wurde. Dann kam über Funk, dass die Wolken extrem breitlaufen sind und es schwieriger wird Aufwinde zu finden. Erst sind wir am östlichen Rand der Abschirmung entlang geflogen, da es da noch Einstrahlung gab, aber irgendwann mußten wir doch darunter und jetzt wurde es mühsam. Ich hatte zwar schon das erste Mal bei Kilometer 170 Endanflughöhe, aber bei dem Wind schmolz die Höhe derart zusammen (zumal ich ohne Wasser geflogen bin), dass ich als Ziel hatte, bei Bitterwasser den Motor zu nehmen. 40 km vorher schlug das Vario aus und ich habe in aller Ruhe einen 0,8 mtr Bart ausgekurbelt. (schon schwierig, wenn man vorher nichts unter 5mtr nimmt).

Das Ende vom Lied, ich bin gut nachhause gekommen und war best zufrieden !Die Jungs mit der „Gleitbombe“ „FB“ hatten weniger Probleme und sind unter der Abschirmung deutlich besser durchgekommen. Bei Anderen lief es schlechter und sie mussten motoren.

Egal, es war ein interessanter Flug mit schönen Bärten, super Höhen und einem spannenden Endanflug. (Immerhin zweimal über 800 km !)

Die Kaltfront hat dafür gesorgt, dass wir momentan Bewölkung haben, es hat gerade sogar aufs Dach getröpfelt ! Mal sehen was der Tag noch bringt, wir lassen es wie immer ruhig angehen, werden aber evt. heute Nachmittag noch etwas fliegen, da für Morgen Temperaturen von „nur“ 26° Grad angesagt sind und es wahrscheinlich nur eine niedrige Basis geben wird.

Grüße von Arno, HGP und Chris


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(@talle)
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22/11/2017 6:05 am  

Pokweni, 22.11. „Kalt“

Moin,

kurz zu Gestern: wir haben entschieden nicht zu fliegen und ein wenig die Flieger gestreichelt (u.a. die Haube der ASH abgedichtet), sind dann an den Pool und haben den Tag genossen.

Heute liegt die kalte Luft gerade hier bei uns, sodass ich im Schatten sogar ein „Jäckchen“ anhabe.

Ich sitze meist gegen 06:45 mit einem Kaffe hier draußen auf der Terasse und schreibe meinen Bericht, Arno pennt. Um 8:00 Uhr gibt es Frühstück, anschließend ist Briefing.

Ich gehe davon aus, dass es heute nicht besonders gut wird, Kälte und Wind ist keine gute Kombination, sodass wir wahrscheinlich nach Bitterwasser fahren, um das Kulturprogramm „abzuarbeiten“.

Die nächsten Tage baut es aber auf, für Freitag ist wieder ein „Hammertag“ vorhergesagt !?

Grüße von Arno, HGP und Chris


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(@talle)
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23/11/2017 6:04 am  

Pokweni, 23.11. „Expedition“

Moin,

kurz zu Gestern: aufgrund der „Kälte“ und des ungünstigen Südwestwindes, sowie Blauthermik (Wolken nur weit im Osten) haben wir uns entschieden, eine kleine Rundreise zu machen.

Wir wollten das Auto tanken (nächste Tankstelle ca. 60 km entfernt), ein paar Landemöglichkeiten erkunden und die Bitterwasserfarm zu besuchen.

Die Tankstelle befindet sich bei dem Ort Kalkrand an der B1, einer Asphaltstraße, die aus dem Norden (Angola) kommend nach Südafrika (Kapstadt) führt. Der Weg dorthin führt über verschiedene „Gravelroads“ (Schotterpisten), die teilweise zum Landen genutzt werden können. Die Breite ist ca. 18 mtr, sodass es mit unseren Fliegern nur möglich ist, wenn Rechts und Links das Gebüsch gerodet ist. Unsere Aufgabe war es, einige dieser Stellen zu finden und zu markern. Bei Kalkrand gibt es eine große Sandpfanne und eine Landepiste. Beide Landeorte waren leider eingezäunt und Privatgelände, sodass wir sie nicht besichtigen konnten.

Wir sind weiter zur Bitterwasserfarm gefahren. Hier wird schon seit den 70er Segelflug betrieben, zuerst mit Winde, dann F-Schlepp und jetzt nur noch Eigenstartern. BW ist das größte Segelflugzentrum, mit 60-70 Flugzeugen (Pokweni, max 15). Bekannt ist BW durch die Palmenallee. Jeder der 1000 FAI das erste Mal fliegt, pflanzt eine kleine Palme und es wird ein kleines Schild angebracht (Ich versuche ein paar Bilder anzuhängen). Im Vergleich ist Alles sehr groß, es laufen viele Menschen rum und es ist viel unpersönlicher, als bei uns in Pokweni, wobei auch Alle sehr nett sind. (Einladung zu Kaffee und Kuchen). Man trifft natürlich Bekannte, z.B. aus Fuentemilanos und wir konnte uns gleich das Abenteuer von Bernd (unserem Zeltnachbarn aus Funete) anhören, der vor der großen Abschirmung am Montag kalte Füße“ bekommen hat und eine Außenlandung in der „Aminius Pfanne“, ca. 160 km östlich gemacht hat ! Seine Rückholtour war am nächsten Tag abends beendet !!

Auch gestern, wie eigentlich jeden Tag, konnte man Fliegen. Wolfgang Clas hat von Pokweni aus 698 km geflogen, jedoch die ersten beiden Stunden hätte ich nicht mit im Flieger sitzen wollen.

Im OLC kann man sehen, dass er sich mühsam 2 ½ Stunden im Blauen gequält hat, bis er an den Wolken war. (sehr interessant: Blau 1.500 mtr / Wolken 3.200 mtr)

Heute wird wieder geflogen, morgen soll es richtig gut werden !?!

Grüße von Arno, HGP und Chris


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(@talle)
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23/11/2017 7:56 am  

Dustdevil in der Pfanne


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23/11/2017 8:13 am  

Bitterwasserallee


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23/11/2017 8:15 am  

Bitterwasser Palme.

Jetzt muss ich aber auch los zum Fliegen !!


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(@talle)
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24/11/2017 6:05 am  

Pokweni, 24.11. „Höhen und Tiefen“

Moin,

zu Gestern: der Tag war garnicht so schlecht vorhergesagt, jedoch sollte es mit niedriger Basis im Blauen losgehen. Da die Kalahari nicht gerade mit Außenlandemöglichkeiten gespickt ist, haben wir unsere Startbereitschaft für ca. 12:00 Uhr geplant. Die „Heißkisten“ sind schon gestartet, als wir zur Pfanne `rausgefahren sind. Pünktlich 11:45 Uhr standen wir am Start und haben über Funk zugehört, wie die „Frühstarter“ sich mühsam von Pfanne zu Pfanne vorgearbeitet haben. Gegen 12:30 Uhr war es uns dann auch „genehm“ und „FB“ mit Arno und HG sind als Erste `raus. Am Platz den ersten Bart im Blauen genommen, sind wir nach Nordosten, unser Ziel war das sogenannte „Knie“, ein Wendepunkt, dort wo die Grenze zu Botswana 90° nach Osten abbiegt.

Der zweite Bart war schon unter einem Kumulanten, der Dritte hat schon geregnet !!

Der Schauer bildete sich sehr schnell großflächig aus, der Weg direkt nach Nordosten war zu. Wir sind dann mit Ostkurs am Schauer vorgeflogen, es kamen sogar einzelne Blitze. Unsere erste Wende haben wir dann an der Bostwanagrenze genommen und sind mit Südkurs an der Grenze entlang (Bild). Dieser Abschnitt lief ganz gut, die breitgelaufenen Schauer waren westlich von uns. Wir sind soweit geflogen, bis wir die letzte Wolke hatten und sind dann Richtung Westen, da der direkte Weg nach Pokweni durch den Schauer versperrt war. Wir kamen auch hier gut voran und ich habe mich bei einer Höhe von 4.600 NN (ca 3.400 AGL), bei 500mtr plus MC 2, für den direkten Endanflug nach Pokweni entschieden. Die Jungs wollten noch etwas weiter nach Westen, was die richtige Entscheidung war, da meine Endanflughöhe immer weiter schmolz und ich dann auf Bitterwasser zugeflogen und dann lieber den Motor genommen habe. Man kann hier nicht soweit `runter fliegen, wie in der Norddeutschen Tiefebene.

So, mal schauen, was der heutige Tag bringt.

Grüße von Arno, HGP und Chris


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(@talle)
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24/11/2017 7:33 am  

Mein "Arbeitsplatz"


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(@talle)
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24/11/2017 7:35 am  

"Böse Wolken"


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